Stadtverwaltung Pfarrkirchen

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11.09.2016 (Sonntag)
17.09.2016 (Samstag)
18.09.2016 (Sonntag)

1. Traktor-Gaudi-Rallye für Traktoren bis Baujahr 1990

08:00 - 18:00

Rottaler Oldtimerfreunde e. V.

Ausweichtermin bei schlechtem Wetter: Sonntag, 25.09.2016

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24.09.2016 (Samstag)

Sehenswürdigkeiten

Übersichtskarte der Sehenswürdigkeiten von Pfarrkirchen

Für eine Panoramaansicht bitte auf eine markierte Sehenswürdigkeit klicken:

Stadtführer
Gartlberg
Gartlberg
Rottauen
Rottauen
Rennbahn
Rennbahn
Pflegstraße
Pflegstraße
Marienplatz
Marienplatz
Rathaus II
Rathaus II
Evangelische Christuskirche
Ringallee
Stadtgraben
Krücklturm
Europa und der Stier
Altes Rathaus
Stadtplatz
Stadtpfarrkirche
Rathaus I
Alexikapelle
Spitalplatz
Kastanienallee
Hans-Reiffenstuel-Haus
Unternehmerbrunnen
Loreley
Loreley

Nachfolgend erhalten Sie eine Auflistung der Sehenswürdigkeiten von Pfarrkirchen.

Alexikapelle

Dieses Kirchlein an der Passauer Straße wurde Mitte des 16. Jahrhunderts für Pestkranke und Aussätzige zu Ehren der Pestpatrone St. Alexius und Lazarus errichtet.

Sie war früher von einem Friedhof für Fremde, Pesttote und hingerichtete Verbrecher umgeben. Aufgrund von Straßenbaumaßnahmen wurde sie 1962 einige Meter südostwärts versetzt und 1994 renoviert.

Altes Rathaus

An der Nord-West-Ecke des Stadtplatzes befindet sich das "Alte Rathaus", ein im Kern gotischer Bau, um 1500 entstanden, mit einem achteckigen Kuppelturm aus der Renaissance und einem Glockendach aus dem Barock. Über dem Erker befindet sich das große Stuckwappen von 1787 des Bayerischen Kurfürsten Karl Theodor.

Heute befinden sich in diesem Gebäude das Heimatmuseum, das Trauungszimmer, die Touristinformation und ein Ausstellungsraum.

Im Heimatmuseum sind wertvolle Zeugnisse alter Handwerks- und althergebrachter bäuerlicher Kunst aus Pfarrkirchen und dem mittleren Rottal beheimatet (Ofenkacheln, Ziegel, Zinngießerei, Votivtafeln, Grabkreuze, Hinterglasbilder, Frühgeschichte, Jungsteinzeit). Im Ratssaal finden im Laufe des Jahres die verschiedensten Ausstellungen statt.

Christuskirche

Im Norden der Stadt an der Kolpingstraße befindet sich die Evangelische Christuskirche.

Sie wurde 1912 - 1913 nach Plänen von Professor Wilhelm Käb in einer ansprechenden Form des Jugendstils erbaut und umfasst Kirche, Kindergarten und einen Gemeindesaal.

Entlang der Pflegstraße (Panorama)

Im Bereich der Pflegstraße befindet sich das alte Pfleggerichtsgebäude, das von 1712 - 1803 Sitz des hiesigen Pfleggerichts war. Eine Hinweistafel an der Außenmauer erinnert an diese Zeit.
Weiter entlang der Pflegstraße gelangen Sie zum Spitalplatz mit der Spitalkirche. Diese kleine spätgotische Anlage des 15. Jahrhunderts hatte bereits um 1429 ihre erste urkundliche Erwähnung durch ein "Bürgerspitalbenefiztum zum Hl. Geist".

In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche stark verändert. Bemerkenswert ist der neugotische Hoch- bzw. Schreinaltar, der wohl vor dem 19. Jahrhundert entstanden ist.

Hans-Reiffenstuel-Haus

Das Hans-Reiffenstuel-Haus, das ehemalige Lagerhaus im Bereich des Bahnhofes gelegen, wurde 1995 von der Stadt Pfarrkirchen angekauft, renoviert und im März 1997 eröffnet. Es beheimatet neben dem Musikzentrum Pfarrkirchen im 1. Stock, die Stadtbücherei auf 4 Ebenen ab dem 2. Stock, sowie einen Ausstellungsraum, der für die verschiedensten Kunst-Ausstellungen und Veranstaltungen während des gesamten Jahres genutzt wird. Außerdem befindet sich in den Räumen der Stadtbücherei die Ausstellung "Heimische Tierwelt" mit an die 300 Präparaten. Daneben ist im 1. Stock auch die "Mutter-Kind-Spielgruppe" des katholischen Frauenbundes untergebracht.
Seinen Namen erhielt das Haus durch das Vermächtnis des Malers Hans Reiffenstuel, der einen Großteil seiner Schaffenszeit im Ortsteil Untergaiching verbrachte. Den künstlerischen Nachlass, der cirka 1.700 Werke umfasst, machte seine Witwe 1996 der Stadt Pfarrkirchen zum Geschenk.

Marienplatz (Panorama)

Der Marienplatz (1989) mit dem schönen Marienbrunnen, der 1990 vom Bildhauer Joseph Neustifter geschaffen wurde.

Er ist von der Idee her aufgebaut wie die Struktur eines Dorfes - mittig die Kirche, um die Kirche herum weltliche Szenen. Auf den Säulen wird die Geschichte Pfarrkirchens erzählt. Der Brunnen ist dem Bewahren des Lebens und der Natur gewidmet.

Marienwallfahrtskirche am Gartlberg (Panorama)

Eines der Wahrzeichen Pfarrkirchens ist die Marienwallfahrtskirche am Gartlberg im Norden der Stadt.

Dieser doppeltürmige Barockbau, der das Pfarrkirchner Stadtbild beherrscht, egal aus welcher Richtung Sie in die Stadt fahren, wurde von 1661 bis 1715 nach den Plänen des italienischen Kirchenbauers Domeniko Zuccali errichtet.

Zur Entstehung der Wallfahrt und somit zu dieser Kirche:
Der Pfarrkirchner Hutmacher Wolfgang Schmierdorfer nagelte 1659 das marianische Gnadenbild, das heute noch am Hochaltar zu sehen ist, an einen Baum auf dem Gartlberg, um in Ruhe beten zu können. Dies wurde beobachtet und im Laufe der Zeit kamen immer mehr Leute an diesen Ort, um ihre Sorgen der Mutter Gottes vorzutragen und um ihre Hilfe zu flehen. Nachdem ein scheinbar lebloses Mädchen aus einer tiefen Wassergrube gerettet wurde und mit Hilfe der Hl. Maria wieder zum Leben erwachte, wurde dieser Ort von vielen Wallfahrern besucht und schließlich zwei Jahre später mit dem Bau der Kirche begonnen.

Auf dem Weg hinauf zum Gartlberg ist der schöne Kreuzweg mit den 15 Stationen zu bewundern, der 1888 erbaut wurde und in den 1972 der geschnitzte Kreuzweg aus der Stadtpfarrkirche integriert wurde.
 
Die Umgebung der heutigen Gartlbergkirche war im 17. Jahrhundert, zur Zeit des Beginns der Wallfahrt, von einem Kiefernwald umgeben, wie er auf den Kuppen des Hügellandes auch heute noch manchmal anzutreffen ist. Die heutigen Laubbaumbestände stammen überwiegend aus dem 19. Jahrhundert und sind als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen.

Rathaus I

Am Stadtplatz, direkt beim "Wimmer-Roß" befindet sich das "neue Rathaus". Ein Gebäude, das 1865 errichtet wurde

und als Rathaus I nun einen Teil der Stadtverwaltung beherbergt. Davor der "Stadtbrunnen". Der sogenannte "Löwenbrunnen" wurde anlässlich der Erhebung des Marktes Pfarrkirchen in die Reihe der Städte des Königreiches Bayern im Jahre 1862 errichtet.

Rathaus II (Panorama)

An der nördlichen Ringstraße steht die ehemalige Knabenschule. Sie wurde 1895 - 1896 gebaut und wurde fast ausschließlich als Schulgebäude genutzt.

Das Gebäude wurde 2000 - 2001 renoviert und ist heute das Rathaus II, in dem Teile der Stadtverwaltung, wie das Bürgerbüro, das Fundamt, das Bauamt, die Kommunale Verkehrsüberwachung, das Personalbüro, das Archiv und der Große Sitzungssaal untergebracht sind.

Rund um die Ringallee

In der Ringallee können Sie bei einem Spaziergang neben der alten Stadtmauer (1558) und zweier erhaltener Türme im Nordwesten und Südosten herrliche Grünanlagen und verschiedene Brunnen sowie den Stadtweiher und einige typische Hinterhöfe bewundern.

1803 wurden 365 Obstbäume auf dem alten Befestigungswall angepflanzt. Zwischenzeitlich durch Pappeln ergänzt, entstand 1876 die auch jetzt noch bestehende Kastanienallee. Sie ist einzigartig im niederbayerischen Raum. Mit einer Länge von ca. 1 Kilometer umfasst sie den Stadtkern und bildet so im wahrsten Sinne des Wortes die Pfarrkirchner "Wall-Street". Sie besitzt mit ihren mächtigen Kastanienbäumen zu jeder Jahreszeit ihre Reize.

In der Dr.-Bayer-Straße befindet sich das Kunstwerk „Europa mit dem Stier“ (Künstler: Alois Demlehner, Hirschbach). Das 1,80 m hohe Kunstwerk aus Edelstahl zeigt die vorsichtige Annäherung Europas an den Stier, wie in der griechischen Mythologie beschrieben. Es kann so, bezogen auf die EU-Erweiterung, als Spiegel unserer Zeit gesehen werden. Frau und Tier stehen auf einer stilisierten Welthalbkugel. Auf der Plattform sind die 12 Sterne der EU-Flagge eingraviert, sie wird von den 36 Längengraden, die durch ein Rankenwerk verbunden sind, getragen. Die Namen der EU-Mitgliedsstaaten zum Zeitpunkt der Aufstellung, im Juni 2001, sind auf den Blättern verewigt.

Rund um die Stadtpfarrkirche

Den Kirchenplatz, mit dem "Taubenbrunnen", der ebenfalls von Herrn Neustifter, nach Grundentwurf des damalig ersten Bürgermeisters, Herrn Georg Riedl, 1994 gestaltet wurde.

Hier ist im Osten der Stadtpfarrkirche eines der bemerkenswertesten Gebäude der Spätgotik in unserer Region zu sehen.
Die Erasmuskapelle ist ein oktagonaler Zentralbau mit Zeltdach aus dem 15. Jahrhundert. Sie diente ursprünglich als Friedhofskirche und wurde später als Schule und Kloster genutzt. Heute ist das Haus einer gewerblichen Nutzung überlassen.
Hinter der Erasmuskapelle liegt die Allerseelenkapelle, ein kleiner Rokokobau aus dem 18. Jahrhundert mit Rokokoaltar. Seit der Renovierung 1994/95 ist diese Kapelle wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Stadtpfarrkirche der Großpfarrei Pfarrkirchen steht unter der Schutzherrschaft der Apostel Simon und Judas Thaddäus. Ihre Ursprünge lassen sich auf einen einschiffigen, romanischen Bau zurückführen, der im 13./14. Jahrhundert auf drei Schiffe erweitert wurde. Im 15. Jahrhundert erfolgte der Umbau in den spätgotischen Stil. Sie hat einen 67 Meter hohen, schlanken Turm mit Blendspitzbögen. Der Spitzhelm mit den 4 Ecktürmen ist weithin zu sehen. In den Jahren 1971 - 1973 wurde die Kirche grundlegend renoviert. Sie wurde modern erweitert und erhielt so ihr heutiges Aussehen. An der hohen Altarwand befindet sich die Kupfer-Silber-Plastik des Bildhauers Wolfgang Hirtreiter aus Gröbenzell bei München, der ebenfalls den Ambo sowie den Altar fertigte. Die Plastik zeigt das Kreuz, umgeben von einer stilisierten Dornenkrone. In der waagrechten Ausdehnung links und rechts vom Kruzifix je fünf Apostel, während darunter die beiden Pfarrpatrone St. Simon und St. Judas Thaddäus abgebildet sind.

Trabrennbahn (Panorama)

In Pfarrkirchen befindet sich die älteste Trabrennbahn Bayerns, die 1994 ihr 100-jähriges Jubiläum feiern konnte. Hier kommen am Pfingstwochenende die Traberfreunde auf ihre Kosten. Höhepunkt ist alljährlich das Bayerische Zuchtrennen am Pfingstdienstag.

Neben dem Pferdesport ist hier auch der Motorradsport beheimatet. In jedem Jahr finden hier auf dem 1.000 m Oval Sandbahnrennen statt. So war Pfarrkirchen bereits mehrmals Austragungsort einer Sandbahnweltmeisterschaft.

Unternehmerbrunnen

Der Unternehmerbrunnen steht im Innenhof des Berufsbildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer in der Christangerstraße. Diese Bronzeplastik wurde 1988 vom Eggenfeldener Bildhauer Josef Michael Neustifter geschaffen. Sie zeigt den ausgebeuteten Handwerker, der sich mit einem gezwungenen Lächeln gerade noch "über Wasser hält". Dabei sitzt ihm der Fiskus, dargestellt durch die Adlerkralle sowie der Pleitegeier "im Nacken", während ihm Banken und sonstige Kreditgeber "auf den Fersen sind".

Wimmer-Roß

Eines der Wahrzeichen der Stadt ist das sogenannte "Wimmer-Roß". Diese kraftvolle Bronzeplastik wurde 1966 vom Bildhauer Prof. Hans Wimmer seiner Heimatstadt zum Geschenk gemacht und hat nun seinen Platz im Herzen der Stadt. Es weist auf die große Bedeutung des Pferdes im Rottal hin.